Lichtkünstler Jörn Hanitzsch lädt noch bis zum 5. Juni 2025 zum abendlichen Flanieren, Staunen und Nachdenken ein – zum Abschluss mit erweitertem Familientarif
Magdeburg. Lichter-Finale im Paradies: Die „Paradiesischen Nächte“ des Künstlers Jörn Hanitzsch laden noch bis zum 5. Juni 2025 immer von Mittwoch bis Sonnabend von 19 bis 22 Uhr zu stimmungsvollen Abendstunden zwischen Natur, Licht und Poesie ein. Kurz vor dem Abschluss wird das atmosphärische Lichterlebnis nicht nur zur faszinierenden Abendwanderung – sondern auch zur Gelegenheit, von einem besonderen „Finderlohn“ zu profitieren. Wer sich auf den Weg in die verträumten Paradiesischen Gärten am Schmetterlingshaus macht und den Künstler findet, wird belohnt, indem dieser auf Wunsch gern höchstpersönlich Auskunft zu seiner Illumination gibt.
Außerdem profitieren Gäste ab 28. Mai 2025 zum paradiesischen Finale als „Finderlohn“ durchgängig vom günstigen Familientarif. Erwachsene zahlen dann 10 statt 13 Euro (ermäßigt 5 statt 8 Euro). Die große Familienkarte kostet 20 statt 26 Euro, die kleine Familienkarte 17 statt 20 Euro. Wichtig zu wissen: Der Zugang zu den Paradiesischen Nächten erfolgt über den Eingang Breitscheidstraße 50 am Schmetterlingshaus, Parkmöglichkeiten stehen dort in unmittelbarer Nähe an der Hochschule zur Verfügung.
Hanitzsch hat die Ausstellung bewusst an einem historisch aufgeladenen Ort platziert: den ehemaligen Schießwällen im Elbauenpark. Unter dem Motto „Kunst statt Schießen“ verwandelt er diesen Ort der Konfrontation in eine Allee der Stille, Reflexion und Hoffnung. Die Installation verzichtet auf große Knalleffekte und setzt stattdessen auf subtile Lichtinszenierungen, die sich mit der Natur verbinden und ihre Wirkung mit dem einsetzenden Abendlicht entfalten.
Im Zentrum steht ein 400 Meter langer „Pfad der Hoffnung“, auf dem 30 Zitate aus den letzten 100 Jahren zu lesen sind. Darunter Gedanken wie „Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon“ von Jean de La Fontaine. Zwischen Bäumen, Wiesen und leuchtenden Skulpturen entfaltet sich eine Atmosphäre, die durch Klavierklänge begleitet wird und sich allmählich in Naturgeräusche auflöst. Am Schmetterlingshaus gibt es außerdem große fluoreszierende Schmetterlinge zu bewundern. Besucher können Picknickdecken mitbringen, verweilen, beobachten – und mit etwas Glück dem Künstler selbst begegnen, der vor Ort gern Details zu seinen Lieblingsinstallationen oder Zitaten teilt.
Jörn Hanitzsch ist ein Meister der Inszenierung. Seine Arbeiten sind international anerkannt und an zahlreichen geschichtsträchtigen Orten zu finden – auch in Sachsen-Anhalt. In den letzten fünf Jahren hat er bereits mehrfach beeindruckende Projekte in Dessau und Aschersleben realisiert. Mit feinem Gespür für Räume und Atmosphären hat er nun in den Paradiesischen Gärten im Elbauenpark ein Zusammenspiel aus Licht und Natur erschaffen.
Quelle: Christian Schulze / agentur pres(s)tige
Foto: Lichtkünstler Jörn Hanitzsch (c) Elbauenpark
