Westfrankreich, 1944: Der Chirurg Julien Dandieu versorgt in seiner Kleinstadt viele verwundete Soldaten. Er lebt mit seiner Familie ein glückliches Leben, bis die deutsche Armee näher rückt. Er bringt seine Familie in ein nahegelegenes Dorf in Sicherheit. Doch die deutschen Truppen treffen dort zuerst ein … Kriegsdrama (1975) mit Philippe Noiret und Romy Schneider.
Der Chirurg Julien Dandieu lebt während des Zweiten Weltkriegs in der französischen Kleinstadt Montauban in der nicht besetzten Zone und versorgt viele verwundete Soldaten. Das ermöglicht ihm ein gutes Leben, doch es sind seine Frau Clara und seine Tochter Florence, die ihn glücklich machen. In Rückblenden wird die Liebesgeschichte des ungleichen Ehepaares erzählt.
Angesichts der bevorstehenden Besetzung der Stadt durch die Deutschen bittet er seinen Freund François, seine Frau und seine Tochter zu seinem Familienstammsitz zu fahren, einem Schloss auf dem Land. Dort glaubt er seine Familie bis zum Ende des Krieges in Sicherheit.
Doch überraschenderweise treffen die deutschen Truppen dort zuerst ein. Julien, der herbeigeeilt ist, wird Zeuge von Gräueltaten, die er fassungslos mit ansehen muss, und kämpft schließlich selbst um sein Leben. Der einst so friedliebende Arzt sinnt nun auf Rache …
Das emotionale Kriegsdrama besticht durch die Darbietungen von Philippe Noiret und Romy Schneider und basiert auf wahren Begebenheiten: dem Massaker von Oradour im Jahr 1944, das als größtes deutsches Kriegsverbrechen in Westeuropa im Zweiten Weltkrieg gilt.
Laufzeit: 95 Minuten
Genre: Drama, D, F 1975
Regie: Robert Enrico
FSK: 16
Schauspieler:
Julien Dandieu (Philippe Noiret)
Clara Dandieu (Romy Schneider)
François (Jean Bouise)
SS-Offizier (Joachim Hansen)
Leutnant (Robert Hoffmann)
Doktor Müller, deutscher Militärarzt (Karl Michael Vogler)
