Magdeburg. Das Institut für „Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten“ (IFGP) an der Hochschule Magdeburg-Stendal ist von der AOK Sachsen-Anhalt damit beauftragt, anwendungsbezogene Projekte zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement gemeinsam mit Unternehmen und Verbänden in Sachsen-Anhalt umzusetzen. Die seit 2017 bestehende Zusammenarbeit wird nun fortgesetzt: Die neue Förderperiode läuft vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2028.
Unternehmen können bei ihren Vorhaben kostenfrei auf die Unterstützung des Instituts zurückgreifen – etwa in den Bereichen Beratung, Coaching, Projektentwicklung, Weiterbildung oder Evaluation. Aktuell begleitet das IFGP unter anderem die Einführung einer Vier-Tage-Woche beim DRK Sangerhausen und entwickelt zusammen mit der AWO Sachsen-Anhalt ein Hitzeschutzkonzept für Einrichtungen der Eingliederungshilfe.
„Von diesen Projekten profitiert auch die Lehre in den gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen“, sagt Michael Wurm, der die AOK-Stiftungsprofessur für Arbeit und Gesundheit mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention innehat. Praxispartner stellen ihre Projekte dabei direkt in Lehrveranstaltungen vor und ermöglichen Studierenden, in Praxisseminaren erste Projekte im Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu übernehmen.
Weitere Informationen unter:
https://www.h2.de/forschung/forschungszentren/institut-fuer-gesundheitsfoerderung-und-praevention-in-lebenswelten.html
Foto: Prorektorin Prof. Kerstin Baumgarten, AOK-Stiftungsprofessor Michael Wurm, Rektorin Prof. Manuela Schwartz, Leiter des Gesundheitsmanagements der AOK Sachsen-Anhalt René Bethke, wissenschaftliche Mitarbeiterin Lucy Steglich und Prof. Ralf Lottmann freuen sich über die Verlängerung des Kooperationsvertrags (v. l.). (c) Foto: Matthias Piekacz

