Der britische Newcomer Connor Skinner präsentiert seine Debütsingle „Thinking About You“

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Connor Skinners Debütsingle „Thinking About You“ beginnt mit einer Stimme, die einen sofort in den Bann zieht: Tief, kraftvoll, emotional unverfälscht. Man stellt sich jemanden vor, der älter ist, jemanden, der durch jahrelange Erfahrung geprägt ist. Und dann sieht man ihn. Gerade einmal 21 Jahre alt, ein junger Künstler aus einer Kleinstadt in den Yorkshire Dales. Ein beeindruckender Kontrast. Die Stimme wirkt größer als die Person, die man dahinter erwartet, und dieser Moment der Überraschung zieht einen direkt in seine Welt hinein. Connor hat eine dieser seltenen Stimmen, die nicht nur Lyrics wiedergeben, sondern Gefühle vermitteln. Man analysiert sie nicht zuerst, man fühlt sie zuerst.

„Thinking About You“ bewegt sich irgendwo zwischen Erinnerung und Vorwärtsstreben. Es ist diese Art Song, der still und leise zum Soundtrack eigener Momente wird und sich in Erinnerungen einschleicht, bevor man überhaupt merkt, dass er da ist.

Wenn er singt „I’m sitting at that place we used to meet,“, wirkt das nicht wie Storytelling rein für den Effekt. Es wirkt eher wie eine Beobachtung, fast zufällig, als würde man sich selbst in einem Moment erwischen, den man nicht wieder aufleben lassen wollte. Man hat das Gefühl, dass die Absicht hinter dem Song nicht darin bestand, den Herzschmerz zu dramatisieren, sondern die stillere Realität davon einzufangen. Nicht die Trennung selbst, sondern das Echo, das bleibt.

Musikalisch lässt der Track Raum zum Atmen. Minimale Produktion, subtile Bewegungen, nichts lenkt von der Stimme ab. Es fühlt sich an, als würde man nachts mit Kopfhörern durch eine Stadt spazieren, wenn alles etwas filmischer wirkt als sonst. Melancholisch, aber nicht schwer, emotional, aber nie überwältigend.

Was „Thinking About You“ so besonders macht, ist, dass es nicht versucht, irgendetwas zu beweisen. Es existiert einfach. Für Connor Skinner ging es bei der Wahl dieses Songs als Debüt nie darum, einen möglichst starken ersten Eindruck zu hinterlassen, sondern sich genauso zu präsentieren, wie er ist: Ehrlich, emotional direkt und verwurzelt in einem Songwriting, das Echtheit der Perfektion vorzieht.

Text/Foto: Universal Music

Um Connor Skinner noch besser kennenzulernen, schaut euch gerne auch das hier abgelegte EPK an.