„Cali mala, pura diabla.“ Dein Sommer-Hook ist da. Und er wird dir nicht mehr aus dem Kopf gehen.

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Sommer-Playlists stehen und fallen mit einer einzigen Frage: Bringt das die Leute zum Tanzen?

Mandingas „Mala“ beantwortet das in den ersten zehn Sekunden – moderne Afrobeat-Latino-Produktion, ein unwiderstehlicher Hook, der auf Repeat gebaut ist, und eine Energie, die nicht um Erlaubnis fragt. Wenn man ueber die globale Eroberung der lateinamerikanischen Musik spricht, fuehrt die Spur normalerweise nach Nord- und Suedamerika. Aber Mandinga ist seit ueber zwei Jahrzehnten Europas Latin-Powerhouse – fette Blaeser, explosive Live-Shows, Hooks die haengen bleiben, und eine Fanbase, die zuerst tanzt und dann Fragen stellt.

Im Zentrum von allem: Barbara Isasi (Foto) – in Madrid geboren, kubanische Wurzeln, in Rumaenien zuhause – komplett entfesselt, in der besten kuenstlerischen Verfassung ihres Lebens.

Barbara zeigt endlich die Seite von sich, die sie bisher zurueckgehalten hat. „MALA“ ist keine Rolle. Das ist sie, ungefiltert.

In einer Branche, in der Frauen nach wie vor zum Objekt gemacht werden, in der man ihnen vorschreibt, wie sie auszusehen haben, wie sie singen sollen und wie „brav“ sie zu sein haben, uebernimmt Barbara die Kontrolle ueber die Erzaehlung. Sie macht die Regeln. Sie entscheidet, wann, wo und wie. Und wenn das jemanden stoert? Umso besser.

„Ich habe Mala fuer mich selbst geschrieben, aber ich weiss, dass jede Frau, die es satt hat, ‚die Brave‘ zu sein, hinter mir stehen wird. Mala handelt von dem Moment, in dem du aufhoerst, alles zu filtern, aufhoerst, hoeflich zu sein, aufhoerst, auf Kommando zu laecheln. Es geht darum, dir zu erlauben, genau die zu sein, die du bist, ohne dich dafuer zu entschuldigen. Und ehrlich? Ich liebe, wie es klingt, ich liebe, wie es von aussen aussieht, aber was ich am meisten liebe, ist wie es sich anfuehlt,“ sagt Barbara.

Chupi Tool, Gruendungsmitglied von Mandinga, Schlagzeuger und Produzent, ergaenzt:

„Ich wusste von den ersten Sekunden an, dass Mala anders ist als alles, was wir je gemacht haben. Ueber alles hinaus, was Mandingas DNA ausmacht, haben wir uns vorgenommen, neue Produktionswege im Urban-Latin-Bereich zu oeffnen, um jede Botschaft auf die Art zu vermitteln, die am besten zu ihr passt.“

„Mala ist die perfekte Definition dessen, was Mandinga 2026 bedeutet: keine Kompromisse, Fokus auf die Geschichte statt auf die Form. Wenn die Botschaft Urban verlangt, machen wir Urban. Das heisst nicht, dass wir keine neue Musik fuer die traditionellen Mandinga-Fans vorbereiten – Salsa, Bachata, alles was uns definiert hat – aber es bedeutet, dass wir uns nicht mehr einschraenken. Bei Mala kam Barbara mit einer Energie ins Studio, die ich noch nie bei ihr gesehen hatte, und ich wusste, wir muessen einfach aus dem Weg gehen. Das Ergebnis ist Magie.“

Fuer all das – und fuer vieles mehr, das man entdeckt, wenn man Play drueckt – wird „MALA“ nicht veroeffentlicht. Es passiert. Und wie jede Unabhaengigkeitserklaerung fragt es nicht um Erlaubnis, um in eine Playlist zu kommen. Es tut es einfach.

„MALA“ ist ab sofort auf allen Streaming-Plattformen verfuegbar und kommt mit einem Musikvideo, das brennt.

Das Video, Regie von Rimenescu, zeigt Barbara auf eine Art, die man vielleicht schon ahnte, die aber diesmal im Vordergrund steht, unmoeglich zu ignorieren: dominant, sinnlich, umgeben von ihrer Crew. Jedes Bild kommuniziert dieselbe Botschaft wie der Text – sie fuehrt, der Rest folgt. Choreografie von Ruxandra Timoasca, mit den Taenzerinnen Teodora Dutca, Mihai Ioana Mihaela und Ioana Alexandra Gramada, die die Energie vervollstaendigen.

Auf der Seite der Musikproduktion ist „MALA“ das Werk des gesamten Mandinga-Teams. Aber es gibt hier noch eine bemerkenswerte Premiere.

Die Executive Production traegt die Unterschrift von Dani Joo (Dan Ioan Plohi), der mit gerade einmal 17 Jahren einen gewaltigen Schritt macht. Dani ist bereits einer der talentiertesten Bassisten Rumaeniens, aber „MALA“ markiert sein Debuet als Executive Producer bei einem Projekt dieser Groessenordnung. Merkt euch den Namen Dani Joo – denn „MALA“ ist erst der Anfang. Mit 17 sind die meisten noch dabei, sich selbst zu finden. Er hat gerade die erste Seite einer Karriere unterschrieben, die spektakulaer zu werden verspricht.

Mix und Mastering von Dragomir Gabriel-Iulian, der in der Branche keine Vorstellung braucht. Sein Produktionsportfolio spricht fuer sich.

Was kommt fuer Mandinga 2026?

„MALA“ ist das erste Kapitel eines Jahres, das sich als aussergewoehnlich fuer Mandinga ankuendigt. Die Band bereitet mehrere Veroeffentlichungen vor, sowohl im Urban-Latin-Bereich als auch fuer Fans, die mit ihrer Musik aufgewachsen sind.

Aber jetzt gibt es nur „MALA.“ Und „MALA“ reicht.

Anhoeren. Repeat druecken. Und sagt nicht, wir haetten euch nicht gewarnt.

Text/Foto: Isasi Salas Barbara