Altmark-Klinikum: Versorgung bleibt an beiden Standorten gesichert – Positive Signale zur Überwindung der wirtschaftlichen Notlage

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Gardelegen/Salzwedel. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne sieht positive Signale zur Überwindung der aktuellen Liquiditätskrise des Altmark-Klinikums: „Fest steht: An beiden Standorten bleibt die wohnortnahe Gesundheitsversorgung erhalten. Die Krankenhäuser in Gardelegen und Salzwedel sind versorgungsrelevant und für die medizinische Versorgung der Bevölkerung unverzichtbar.“

Die Ministerin macht darauf aufmerksam, dass die eingetretene finanzielle Notlage u.a. mit dem zeitlichen Verzug bei der Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben zusammenhängt. Diese sehen insbesondere die Zahlung eines hausindividuellen Sicherstellungszuschlages für bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum vor. „Das Land hat bereits im letzten Jahr per Bescheid festgestellt, dass die Altmark Klinikum gGmbH darauf einen grundsätzlichen Anspruch hat.“ Die konkrete Höhe dieses hausindividuellen Sicherungszuschlages müsse noch zwischen dem Krankenhausträger und den Krankenkassen verhandelt werden. „Das wird zwar noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Ungeachtet dessen gibt es von Seiten der Krankenkassen positive Signale über beschleunigte Budget-Zahlungen. Damit könnte ein wichtiger Teil der Liquiditätslücke geschlossen werden.“

Neben dieser kurzfristigen Lösung sind sich alle Beteiligten bewusst, dass für eine langfristige und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung weitere Schritte notwendig sind. Derzeit wird ein Maßnahmepaket zur langfristigen Liquiditätssicherung erarbeitet, um eine wirtschaftlich tragfähige Weiterentwicklung des Altmark-Klinikums im Interesse der Bevölkerung zu ermöglichen.

Ministerin Petra Grimm-Benne kündigt an, die beiden Klinikstandorte in Kürze zu besuchen, um mit Vertreterinnen und Vertretern der Beschäftigten ins Gespräch zu kommen.

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Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt am 30. Januar 2026

Foto: Altmark-Klinikum Salzwedel. (c) Salus Altmark Holding gGmbH