Aktuelle Polizeimeldungen aus Magdeburg

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Einbruch in Imbissgeschäft mit Fahndungstreffer

Am Mittwochabend, dem 21.01.2026, gegen 22.45 Uhr brachen unbekannte Täter gewaltsam in einen Schnellimbiss im Stadtteil Reform ein.

Der Polizei wurde am Mittwochabend mitgeteilt, dass ein Zeuge gegenwärtig einen Einbruch in einen Schnellimbiss von drei bis vier Personen beobachte. Nachdem die Täterschaft die Räumlichkeiten durchsucht hatte, flüchteten sie mit einem Pkw vom Tatort. Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich bei dem Diebesgut um alkoholische Getränke sowie Schlüssel.

Eine unverzüglich eingeleitete Fahndung nach den Personen sowie dem zur Flucht genutzten Pkw, brachte zunächst keinen Erfolg. Am Folgetag, dem 22.01.2026, konnte eine aufmerksame Streifenwagenbesatzung das augenscheinliche Fluchtfahrzeug ohne Personen feststellen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Magdeburg wurde das Fahrzeug zur weiteren kriminaltechnischen Untersuchung beschlagnahmt.

Die eingeleiteten Ermittlungen dauern weiterhin an.

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Betrug durch „Love-Scamming“

Am Donnerstag, dem 22.01.2026, wurde der Polizei Magdeburg ein Betrug durch sogenanntes „Love-Scamming“ im Fall einer 66-Jährigen bekannt.

Eine Frau aus Magdeburg wurde Opfer eines sogenannten Love-Scam-Betrugs und verlor hierbei einen Betrag im oberen fünfstelligen Bereich. Die Geschädigte lernte den/ die Tatverdächtigen auf einer Online-Plattform für Dating kennen. Dort erschlich sich die Täterschaft das Vertrauen der Geschädigten durch Liebesbekundungen über mehrere Wochen und täuschte kontinuierlich eine dringende finanzielle Notlage unter Angabe persönlicher Gründe vor.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der erste Betrag wenige Wochen nach dem erstmaligen Kontakt mit dem/ den Tatverdächtigen überwiesen. Weiterhin gelang es der Täterschaft über mehrere Wochen wiederholt einen hohen Betrag zu erbeuten.

Unter wechselnden Vorwänden und mit intensiven Liebesbekundungen versuchen die Betrüger – sogenannte „Love-Scammer“ – wiederholt, die Geschädigten zu hohen Geldzahlungen zu bewegen. Häufig werden dabei angebliche finanzielle Notlagen geschildert, etwa eine kostspielige, lebensnotwendige Operation für ein krankes Kind, Kautionszahlungen oder andere schwerwiegende Schicksalsschläge.

Präventionstipps der Polizei:

  • Seien Sie misstrauisch bei Online-Bekanntschaften, die sehr schnell intensive Gefühle äußern.
  • Gehen Sie in keiner Weise auf Geldforderungen fremder Personen ein.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – Betrüger nutzen häufig angebliche Notlagen.
  • Sprechen Sie im Zweifel mit Freunden, Familie oder der Polizei über neue Online-Kontakte.
  • Bewahren Sie Chatverläufe, E-Mails und Zahlungsnachweise auf, falls Sie einen Betrug vermuten.

Weitere ausführliche Präventionshinweise zum Thema Love-Scamming sind unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/ abrufbar. 

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Text/Foto: Polizeirevier Magdeburg am 23. Januar 2026