PUTINS KRIEG: „Große Fortschritte für Ukraine, das wäre vor ein, zwei Jahren nicht möglich gewesen“

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PUTINS KRIEG: „Große Fortschritte für Ukraine, das wäre vor ein, zwei Jahren nicht möglich gewesen“ – „Für mich scheint sich der Krieg zuzuspitzen, zu eskalieren!“

Markus Schiller sieht die Ukraine im Drohnenkrieg gegen Russland gestärkt. Der Experte für Raketentechnik verweist auf Schläge gegen St. Petersburg. Vor ein, zwei Jahren sei das nach seiner Einschätzung nicht denkbar gewesen. Nach Berichten hätten russische Kräfte dort bis zu 140 Drohnen allein am Wochenende abgewehrt. Schiller sagt, der Krieg habe sich stark in die Luft verlagert. An den Frontabschnitten dominiere der Drohnenkrieg.

Beim Thema Munition sieht er derzeit nicht mehr das große Problem. Die Zahl verschossener Artilleriegeschosse zeige laut Schiller einen deutlichen Trend nach unten. Zugleich seien Produktionszahlen und Kapazitäten für Geschosse gewachsen. Am Boden sieht Schiller einen Status quo. Russland erziele nur geringe Gebietsgewinne. Die Ukraine melde monatlich Verluste von 30.000 russischen Soldaten. Zudem griffen ukrainische Kräfte verstärkt Logistik und Kommunikationslinien hinter den russischen Linien an. Schiller hält mehr Bewegung im Krieg für möglich, als von außen sichtbar ist.

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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 09. Juni 2026