Sonntag ist Hyparschalen-Tag: Magdeburger Architektur-Ikone öffnet ab heute regelmäßig für Neugierige

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Ulrich-Müther-Ausstellung, Pop-up-Café und Rayk-Weber-Galerie empfangen Gäste

Magdeburg. Die Magdeburger Hyparschale öffnet in diesem Sommer regelmäßig ihre Türen für Neugierige. Vom 7. Juni bis 15. August 2026 ist die markante Architektur-Ikone im Stadtpark jeweils sonntags von 14 bis 17 Uhr öffentlich zugänglich. Angesprochen sind vor allem Menschen mit Interesse an Architektur, Stadtgeschichte und dem Wirken des legendären Schalenbau-Architekten Ulrich Müther.

„Mit der Wiedereröffnung der Hyparschale war von Anfang an der Wunsch verbunden, dieses außergewöhnliche Bauwerk auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, sagt Steffen Schüller, Geschäftsführer der Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg (MVGM): „Das Interesse der Magdeburgerinnen und Magdeburger an der Hyparschale und am Erbe von Ulrich Müther war während der gesamten Sanierung spürbar groß. Inzwischen kommen auch von Touristen und Gästeführern immer wieder Anfragen. Mit den Sonntagsöffnungen in diesem Sommer starten wir nun einen Testballon und sind gespannt, wie das Angebot angenommen wird“, so der MVGM-Chef.

Geöffnet hat sonntags künftig auch das Pop-up-Café, inklusive Foyer und Terrasse, wo das Team von Magdeburger Gastro Conzept für die Besucher mit Kuchen, Snacks und Getränken aufwartet. Auch die Galerieebene des Gebäudes steht Neugierigen offen. Dort empfängt ab dem 14. Juni 2026 immer sonntags der bekannte Magdeburger Fotograf Rayk Weber persönlich die Gäste und präsentiert seine Pop-up-Galerie „Wandurlaub“ mit beeindruckenden Aufnahmen von Stadtarchitektur und atemberaubenden Landschaften, die er auf seinen zahlreichen Touren als Reisekunstwerke festhielt.

Im oberen Bereich der Hyparschale befindet sich ebenfalls die „Ulrich-Müther-Galerie“ mit einer Dauerausstellung über den renommierten Bauingenieur, nach dessen Plänen die Hyparschale 1969 entstand. Von der Galerieebene aus bietet sich zugleich ein eindrucksvoller Blick in das Innere der Halle und durch die große Glasfassade hinaus auf Stadtpark, Elbe und Dom.

Müther entwarf für das Gebäude eine freischwebende Dachkonstruktion aus sogenannten hyperbolischen Paraboloidschalen. Nach umfangreicher Sanierung wurde die Hyparschale 2024 als modernes Tagungs-, Kongress- und Ausstellungszentrum wiedereröffnet. „Die Hyparschale gehört zu den architektonisch bedeutendsten Bauwerken der Nachkriegsmoderne in Ostdeutschland. Mit den offenen Sonntagen möchten wir insbesondere auch Architektur- und Baukunstinteressierten die Möglichkeit geben, diesen besonderen Ort in Ruhe zu erleben“, so Schüller.

Der Zugang erfolgt über das Café im Eingangsbereich. Der Eintritt ist frei.

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Quelle: Christian Schulze / agentur pres(s)tige

Foto: Hyparschale Magdeburg (c) Andreas Lander / MVGM