An diesem Sonntag feiert Udo Lindenberg seinen 80. Geburtstag. Bereits jetzt erhält der Panikrocker das erste Geschenk: „We Love Udo – Das Udo Lindenberg Tribute Album“ erobert Platz drei der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Auf der Hommage-Platte geben sich 24 Musikstars von Hans Zimmer über Ina Müller bis Tokio Hotel die Klinke in die Hand – und huldigen Lindenberg mit eigenen Interpretationen seiner größten Hits.
Auch bei „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol. 13“ kommen bekannte Lieder in frischem Gewand daher. Das Album zur aktuellen Staffel, bei der u. a. Giovanni Zarrella, der Graf von Unheilig und Frida-Gold-Sängerin Alina Süggeler mitwirken, debütiert an fünfter Stelle. „Born To Kill“ (zwei) heißt es bei der US-Punkband Social Distortion, die ebenso wie Schlagerinterpretin Maite Kelly („24/7“, vier) und Rapper Mucco („Junges Blut“, zehn) die Top 10 knackt.
Als neuer Spitzenreiter verdrängt der ehemals unter dem Künstlernamen Kollegah aufgetretene Felix Blume („Alpha DNA“) die Vorwochensiegerin Billie Eilish („Hit Me Hard And Soft“) auf Rang acht. Weiterhin stark präsent ist Michael Jackson. Der King of Pop bugsiert postum sieben Alben in die Top 100, beispielsweise „Thriller“ (sieben) und „Bad“ (zwölf). Im Single-Ranking sind neun seiner Titel vertreten, u. a. „Billie Jean“ (fünf) und „Beat It“ (neun).
Schon zum vierten Mal in Folge dominieren Justin Bieber feat. Nicki Minaj („Beauty And A Beat“) die Single-Charts. Knapp geschlagen geben müssen sich Cave & Amo („Casa Cuba”), die Silber einstreichen. Das Podest komplettiert Zara Larsson („Lush Life“). Prominente Wiedereinstiege gelingen Green Day („Boulevard Of Broken Dreams”, 16) und Udo Lindenberg & Apache 207 („Komet“, 53). Dank dem Erfolg des Netflix-Films „Apex“ entern The Chemical Brothers mit ihrem elf Jahre alten Track „Go“ erstmals die Hitliste.
Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von ca. 2.600 Händlern/Filialen sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen.
