- Erstes Gastspiel auf dem Sachsenring
- Anina Urlaß und Thias Wenzel teilen die Führung
- Zweite Veranstaltung 2026 diesmal im Rahmen der Euro Moto
München. Der Sachsenring bietet an diesem Wochenende (08. bis 10. Mai) den Schauplatz der zweiten Runde im Moto4 Northern Cup 2026. Dazu reisen die Nachwuchsfahrer vom aufregenden, aber frischen Auftakt im niederländischen Assen nun weiter nach Sachsen und werden auf dem Grand-Prix-Kurs an der Seite der Euro Moto an den Start gehen. Die Rennen am Samstag um 14:05 Uhr und am Sonntag um 13:05 Uhr können live auf der Euro Moto Website verfolgt werden.
Anina Urlaß und Thias Wenzel reisen nach jeweils einem Sieg und einem zweiten Platz in Assen gemeinsam als Spitzenreiter an. „Ich freue mich sehr auf den Sachsenring, besonders weil es mein Heimrennen ist“, beginnt Urlaß, die Pilotin vom Mass Sports Racing by Jrp Motorsport Team. „Die Strecke liegt mir außerdem und ich habe wieder richtig Lust, Rennen zu fahren.“ Die 15-Jährige erwartet Podest-Platzierungen. „Am wichtigsten ist der Spaß dabei“, ergänzt sie.
Ihr ebenso vom Motorsport Team Germany geförderter Konkurrent Wenzel blickt ebenso voller Vorfreude auf die zweite Runde: „Die Strecke macht Spaß, da das Layout anders ist als die gewöhnlichen Strecken, die man kennt. Der Sachsenring bietet viele Höhenunterschiede, was das Fahren besonders spannend und abwechslungsreich macht.“ Der 17-jährige Team NSA-Fahrer erwartet das Wochenende mit maximalen Punktzahlen abzuschließen. „Außerdem erwarte ich konstant gute Rundenzeiten, die ich auch allein fahren kann. Außerdem möchte ich so viel wie möglich für die nächsten Rennen mitnehmen“, fügt er hinzu.
Robin Siegert, ebenso Förderpilot des Motorsport Team Germany, schaffte es in Assen ein Mal aufs Podium und wurde im zweiten Rennen als Vierter gewertet. Nachdem der 15-Jährige 2025 auf dem Sachsenring seinen ersten Sieg holen konnte, freut er sich besonders auf den Kurs: „Ich habe ein sehr gutes Gefühl dort wieder hinzukommen. Letztes Jahr war der Sieg auf dem Sachsenring ein sehr besonderer Moment. Daran möchte ich nun gerne anknüpfen. Die Strecke liegt mir sehr, sehr gut. Ich werde versuchen, ein gutes Gefühl zu bekommen, um dann konstant eine gute Pace und wieder richtig Spaß am Motorradfahren zu haben. Ich hoffe, dass ich vorne mitfahren und tolle Ergebnisse einfahren kann“, so der Kiefer Racing-Fahrer, der aktuell auf Rang drei der Tabelle liegt.
Mit soliden Ergebnissen bei seinem Moto4 Northern Cup-Debüt in Assen und 15 Punkten auf Platz acht der Gesamtwertung reist auch Danny Hinkelmann optimistisch an. „Der Sachsenring ist eine meiner Lieblingsstrecken, auf der ich auch schon mit der Honda testen war“, verrät der Hinkelmann DH14 Racing-Fahrer. Der 16-Jährige fügt voller Vorfreude an: „Deshalb erhoffe ich mir auch eine Top-10-Platzierung.“
Direkt hinter Hinkelmann findet sich nach der ersten von sieben Runden Tudor Dedea auf Position neun der Gesamtwertung. Nach einem arbeitsreichen Einstandsjahr 2025 blickt der Tudor Racing-Pilot ebenso freudig nach vorn: „Der Sachsenring gefällt mir richtig gut und ich habe mich seit letztem Jahr nochmal deutlich verbessert. Deshalb erwarte ich ein ähnliches oder vielleicht sogar besseres Ergebnis als in Assen.“ Der 15-Jährige erklärt weiter: „Letztes Jahr waren die Bedingungen ziemlich wechselhaft, sodass ich die Strecke kaum im Trockenen fahren konnte. Trotzdem freue ich mich, im Rahmen der Euro Moto wieder dort zu fahren und bin zuversichtlich, dass es ein gutes Rennwochenende wird.“
„Der Sachsenring gefällt mir gut. Die Strecke hat ein schönes Layout“, beginnt Jason Rudolph. Der 16-jährige Förderpilot des Motorsport Team Germany kann auf dem nur 3,67 Kilometer langen Kurs jedoch noch viel lernen. „Ich bin bis jetzt erst einmal dort gefahren und habe daher noch nicht so viel Erfahrung“, gesteht der Racingteam Rudolph Fahrer, der 2026 wie Hinkelmann seine erste Saison im Moto4 Northern Cup bestreitet und beim Auftakt in Assen im ersten Rennen zwar ein solides Ergebnis einfahren konnte, im zweiten Lauf aber unverschuldet ausschied. „Mein Ziel für den Sachsenring ist, mein Tempo noch weiter zu steigern und wieder Punkte mitzunehmen“, sagt er abschließend.
Louis Wolff kennt sich auf dem Sachsenring noch nicht so gut aus, konnte beim Debüt im zweiten Rennen von Assen aber einen ersten Meisterschaftspunkt holen. „Meine einzige Erfahrung auf dem Sachsenring war mein erstes Rennen mit dem ADAC Junior Cup, davor bin ich nur Motocross gefahren“, beschreibt der Kiefer Racing-Fahrer. Die Strecke an sich mag der 17-Jährige. „Ich erinnere mich an interessante Eindrücke. Daher freue ich mich sehr darauf und trainiere hart. Ich versuche, mein Bestes zu geben und wäre mit einem Top-10-Ergebnis durchaus zufrieden“, fügt er hinzu.
„Ich bin leider noch nicht wirklich fit, habe deshalb nicht die größten Erwartungen“, gesteht Smilla Göttlich, die beim Auftakt in Assen in beiden Rennen unglücklich zu Boden und damit leer ausging. Schon 2025 startete die 14-Jährige auf dem Sachsenring mit einer Wildcard. „Ich mag die Strecke, ich habe da gute Erinnerungen und deshalb will ich das Bestmögliche aus dem Wochenende machen und die Punkte, die ich in Assen verloren habe, wieder gut machen“, sagt die Pilotin des Team Freudenberg – Paligo Racing, die wie Urlaß, Wenzel, Siegert und Rudolph vom Motorsport Team Germany unterstützt wird.
Im Rahmen der starken internationalen Serie haben die Piloten des Moto4 Northern Cup insgesamt drei halbstündige Freie Trainings über den Freitag verteilt (09:00 Uhr, 12:45 Uhr und 16:35 Uhr) zur Verfügung, um sich optimal auf Qualifyings und Rennen vorzubereiten. Das erste Qualifying über 30 Minuten findet am Samstag um 10:25 Uhr statt und entscheidet über die Startaufstellung zum ersten Rennen, das ebenfalls am Samstag dann um 14:05 Uhr stattfindet und eine sportliche Distanz von 16 Runden aufweist. Am Sonntag qualifizieren sich die Talente dann um 09:00 Uhr eine halbe Stunde für das zweite Rennen, das um 13.05 Uhr gestartet wird.
Foto: Tudor Dedea reist voller Vorfreude zum Sachsenring (c) ADAC Motorsport
