Tatort: Das Opfer (SWR 22:00 – 23:30 Uhr)

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Seine Kollegin ist tot und ihm ist auch schon schlecht: Kommissar Karow ist ganz schön abgehalftert. Das neue Mordopfer kommt ihm auch bekannt vor. Was kann der Tatort aus Berlin ohne Meret Becker?

Es ist taghell im Tatort – und das ist echt selten, denn sonst ist ja immer Nacht zu Beginn des Tatorts. Es könnte aber daran liegen, dass der Mord schon passiert ist: Denn in einem Berliner Waldstück liegt ein Toter. Das Gesicht wurde mit dem Messer böse entstellt. Gestorben ist er an einem Kopfschuss. Kommissar Karow ist auch am Set. Er mischt die erste Szene gleich mal richtig auf, indem er allen Ansagen macht – trotz mangelnder Zuständigkeit. Das kommt nicht bei allen gut an.

Es ist also gleich zu Beginn klar: Karow kommt schlecht zurecht ohne seine erschossene Kollegin Nina Rubin. Er ist dünnhäutig und arrogant – andererseits schaffen das die meisten ARD-Kommissare auch ganz ohne den Verlust der Filmpartnerin.

Das Opfer ist nicht nur ein verdeckter Ermittler, sondern auch ein Jugendfreund von Karow. Das macht den ganzen Fall natürlich noch trauriger, denn es weckt alte Erinnerungen. Die beiden haben in derselben Straße gewohnt und auch erste sexuelle Erfahrungen miteinander geteilt – wobei unklar ist, was für den Fall die wichtigere Erkenntnis ist.

Laufzeit: 90 Minuten
Genre: Krimireihe, D 2022
Regie: Stefan Schaller
Folge: 1218
FSK: 12

Besetzung:

Sammy Paroussi: Luka Dimic
Stammgast Manfred: Andreas Anke
Mesut Günes: Sahin Eryilmaz
Camilla Peters: Kim Riedle
Staatsanwältin Sara Taghavi: Jasmin Tabatabai
Zweites Gangmitglied: Mert Sahin
Vater Karow (jünger): Uwe Fischer
Levent Kaya: Orhan Güner
Memo: Burak Yigit

Video verfügbar bis 30.06.2026 ∙ 23:59 Uhr