Aussichtsplattform täglich außer montags zugänglich / Sehenswürdigkeit unabhängig vom Veranstaltungsgeschehen für Gäste offen
Magdeburg. Das Westportal der Johanniskirche ist nach über einjähriger Unterbrechung wiedereröffnet worden. Damit hat es seine ursprüngliche Funktion als Zugang zum Südturm der Johanniskirche zurückerhalten. Für Besucherinnen und Besucher ist der Aufstieg auf den Südturm mit seiner Aussichtsplattform in 52 Metern Höhe wieder möglich.
„Damit stellen wir zugleich sicher, dass unabhängig vom Veranstaltungsgeschehen in der Johanniskirche ein Teil des Bauwerks durchgängig geöffnet ist“, sagt Steffen Schüller, Geschäftsführer der Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg (MVGM), die den Betrieb der Johanniskirche verantwortet. Täglich außer montags können Besucherinnen und Besucher immer von 10 bis 17 Uhr auf den Südturm (letzter Aufstieg: 16 Uhr). Zugleich können Neugierige durch die Fenster auch das Hauptschiff der Kirche besichtigen.
Das heutige Veranstaltungszentrum ist an vielen Tagen für Konzerte, Empfänge, Galas und andere Anlässe gebucht. Sie ist aber auch für Touristen und Einheimische gleichermaßen ein beliebtes Ausflugsziel. Wer die 277 Stufen des Südturms gemeistert hat, wird mit dem Panoramablick über die Landeshauptstadt und das Umland belohnt.
Nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt am 20. Dezember 2024 wurde am Westportal der Johanniskirche der zentrale Gedenkort eingerichtet. Inzwischen hat die Stadt an der Hartstraße den neuen Gedenkstein eingeweiht und auch Erinnerungsstücke behutsam und pietätvoll umgesetzt. „Das gibt uns die Gelegenheit, die Johanniskirche wieder als Kulturdenkmal für Besichtigungen und Turmaufstiege zu öffnen“, so Steffen Schüller: „Aber natürlich bleibt mit der Johanniskirche auch immer das Gedenken an den schrecklichen Anschlag verbunden und das einstige Gotteshaus bietet Gästen an veranstaltungsfreien Tagen weiterhin auch Raum für Stille und zum Innehalten.“
An veranstaltungsfreien Tagen kann außerdem das Kirchenschiff besichtigt werden. Dort sind unter anderem die Kunstwerke von Maler Max Uhlig an den Kirchenfenstern zu sehen und es gibt es allerlei Wissenswertes über die Geschichte des Kulturdenkmals zu erfahren. Bei der Johanniskirche handelt sich um die älteste Kaufmannskirche Deutschlands. In der Zeit der Reformation predigte hier auch Martin Luther.
Der Eintritt zur Johanniskirche kostet regulär 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, für Kinder bis 6 Jahre ist der Eintritt frei. Der Zutritt zur Westvorhalle für den Turmaufstieg an Veranstaltungstagen kostet 2 Euro.
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Quelle: Christian Schulze / agentur pres(s)tige am 05. März 2026
Foto: Johanniskirche (c) Andreas Lander
