LEIPZIG: Linker Showdown in Connewitz – Antisemitischer Riss zwischen Antifa vs. Migrantifa

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LEIPZIG: Linker Showdown in Connewitz – Antisemitischer Riss zwischen Antifa vs. Migrantifa – „Das war sehr konfrontativ!“ – WELT-Reporter Lutz Stordel berichtet aus Leipzig.

Leipzig wurde zum Schauplatz eines angespannten Demonstrationstages. Am Connewitzer Kreuz standen sich propalästinensische und proisraelische Gruppen der linken Szene gegenüber. Der Nahost-Konflikt spaltet die Bewegung, der Riss zeigt sich auf der Straße.

Die propalästinensische Gruppe Handala Leipzig wird vom sächsischen Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft. Sie demonstrierte gegen die Antifa in Connewitz, die als antideutsch und proisraelisch gilt. Vorwürfe: Doxing und Vorgehen gegen Genossen. Die Connewitzer erhielten Unterstützung aus Hamburg.

1400 Polizisten sicherten die Versammlungen ab. Ein Hubschrauber kreiste, Straßen waren gesperrt. Beide Lager gelten als gewaltbereit. Am Connewitzer Kreuz standen die Gruppen 50 Meter voneinander entfernt, brüllten sich an. Die Polizei griff wegen Vermummungen und Pyrotechnik ein. Es gab eine Körperverletzung zum Nachteil eines Rundfunkteams und Verstöße gegen das Vermummungsverbot.

Die befürchtete Eskalation blieb aus. Die Demorouten wurden verlegt, die Palästina-Demonstration zog in die Innenstadt statt durch Connewitz. Die Polizei zieht eine positive Bilanz: friedlicher als erwartet. Der Konflikt um die Deutungshoheit im Nahost-Konflikt spitzt sich dennoch zu.

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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 18. Januar 2026