Am 12.01.2026 kam es gegen 20:15 Uhr am Mittellandkanal Kilometer 297,9 (Ortslage Bülstringen) zu einem Schiffsunfall.
Während der Schiffsführer mit seinem niederländischen Gütermotorschiff an einer Liegestelle festmachte, hörte er einen Alarm aus dem Maschinenraum, welcher einen Wassereinbruch signalisierte. Eine fahrzeugeigene Automatik beförderte über Pumpen das eingedrungene Wasser nach außen. Der Schiffsführer wählte daraufhin den Notruf und daraufhin begaben sich umgehend Kameraden der Feuerwehren Bülstringen und Haldensleben zum Ereignisort.
Diese konnte ein Leck unterhalb des Schiffrumpfes ausfindig machen, welches provisorisch verschlossen werden konnte. Im weiteren Verlauf wurde die Wasserschutzpolizei alarmiert und begab sich zur Schiffsunfallaufnahme vor Ort.
Nach derzeitigen Ermittlungsstand sei die Leckage vermutlich beim Überfahren einer Eisscholle entstanden.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Zum Einsatz kamen neben der Feuerwehr und Wasserschutzpolizei, ein Vertreter vom Umweltamt Bördekreis und des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt.
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass neben dem eingedrungenen Wasser auch Betriebsstoffe außenbords gefördert wurden, wurde zu dem ein Verfahren wegen dem Verdacht der Gewässerverunreinigung eingeleitet.
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Text/Foto: Wasserschutzpolizeirevier / Polizeiinspektion Zentrale Dienste Sachsen-Anhalt am 13. Januar 2026
