Die Schweiz ist das Land der Berge und Seen. Und mittendrin in der französischsprachigen Schweiz wartet eine Region noch darauf, entdeckt zu werden: der Schweizer Jura. Auf seiner Wunderschön-Reise taucht Ramon Babazadeh ein in eine facettenreiche Welt aus Almhütten, Absinthbrunnen und spektakulären Aussichten – geprägt von einer tiefen Naturverbundenheit und dem Erfindungsreichtum der Menschen, die dort leben.
Im Westen der Schweiz an der Grenze zu Frankreich liegt die Mittelgebirgsregion Schweizer Jura. Hier beginnt Ramon seine Reise auf dem Wasser: Ein Segeltörn auf dem Genfer See erfordert Ramons ganzes Geschick – und belohnt ihn mit atemberaubenden Panoramaansichten auf das Jura-Gebirge und die Alpen. In einem der zahlreichen Naturschutzgebiete, dem Creux-du-Van, erkundet Ramon das Gelände zu Pferd. Zu Fuß erwandert er den spektakulären Aussichtspunkt über dem sogenannten „Grand Canyon der Schweiz“.
Im Anschluss geht es ins Tal und sogar unter Tage: Die Asphaltminen im Val-de-Travers waren früher das Prunkstück der Neuenburger Industrie, heute sind sie als einzigartige Sehenswürdigkeit für Besucher zugänglich. Außerdem bieten sie eine besondere kulinarische Spezialität an – den „Asphaltschinken“. Er wird gut eingepackt in kochendem Asphalt geschmort, ein ungewöhnlicher Leckerbissen. Die Region hat noch weitere kulinarische Highlights zu bieten. Vorneweg der Absinth, der lange unter einem absoluten Destillationsverbot stand und erst im Jahr 2005 offiziell wieder legal hergestellt werden kann. Er hat im Val-de-Travers eine lange Tradition. Nach einer rasanten Tour mit dem Trottinett stößt Ramon im Wald auf einen kleinen Absinthbrunnen, an dem das hochprozentige Getränk mit Wasser verdünnt verköstigt werden kann. Von diesen Brunnen gibt es noch zahlreiche weitere in den Wäldern.
In Neuenburg flaniert Ramon entlang der Uferpromenade und durch die malerische Altstadt, die zum Verweilen einlädt. Und natürlich darf ein Stopp bei einem Uhrmacher nicht fehlen: Hier baut Ramon bei einem Workshop eigenhändig ein Uhrwerk zusammen und lernt mehr über das traditionsreiche Handwerk. Hochpreisige Unikate werden zum Beispiel in monatelanger Handarbeit gefertigt. Auf einem Naturweingut taucht Ramon ein in die innovative Herstellung von Weinen, die weit über die Grenzen der Region bekannt sind. Bei einem Glas Chasselas lässt Ramon die Reise ausklingen und lauscht dabei den Klängen der selbst komponierten und vertonten Gedichte des Winzers – eine Ode an den Wein und an die gesamte Region.
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