16. Tage der Industriekultur: Mehr als 15.000 Besucher zeigen Interesse

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Mit der Öffnung von über 100 Standorten zum 16. Tag der Industriekultur in Sachsen-Anhalt am 12. April 2026 wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Dank der hohen Beteiligung von Institutionen und ehrenamtlichen Vereinen war das industriekulturelle Erbe im ganzen Land erlebbar. Der Andrang war größer denn je: Insgesamt geht das Netzwerk von landesweit mehr als 15.000 Besuchern aus.

Sachsen-Anhalt zählt zu den traditionsreichsten Industrieregionen Europas. Von der Altmark über den Harz, von der Börde über Anhalt bis an die Saale und Unstrut: Im ganzen Land präsentierten zahlreiche Veranstaltungsorte ihre spannende Industriegeschichte. Neben großen Industrie- und Technikmuseen standen an diesem Tag vor allem viele kleinere Standorte im Rampenlicht, wie z.B. das Alte Schöpfwerk Vehlgast an der Havel oder das Spinndüsenmuseum in Gröbzig.

In Bitterfeld-Wolfen legte die Stadt gleich ein komplettes Programm mit Führungen, Radtouren und Spaziergängen im ganzen Stadtgebiet auf, in Dessau-Roßlau organisierten die Nahverkehrsfreunde einen Busshuttle zu industriekulturell bedeutenden Orten. Im Burgenlandkreis hatten sich die IHK Halle-Dessau und die SEWIG etwas Besonderes einfallen lassen: Dort ermöglichten gleich mehrere Unternehmen, die sich am Format »Offenes Werktor« beteiligten, Einblicke in aktuelle und zukünftige Produktionsprozesse.

Im kommenden Jahr werden die 17. Tage der Industriekultur Sachsen-Anhalt am 10. und 11. April geplant.

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Quelle: Christian Schulze / agentur pres(s)tige am 15. April 2026

Foto: TIK Dessau Kraftwerkshalle (c) H. Boesener