„Pride“ basiert auf wahren Begebenheiten. Der Film handelt von einer mutigen Gruppe junger Homosexueller, die sich im Jahr 1984 im Großbritannien Margaret Thatchers zusammenschließen, um Spenden für die streikenden Bergleute zu sammeln. Aufgrund der vorherrschenden Homophobie lehnt die Bergarbeiter-Gewerkschaft die angebotene Hilfe ab. – Queer Palm in Cannes für „Pride“ (2014).
Als 1984 die Bergarbeiter streiken, beschließt eine Gruppe junger Homosexueller, sich für diese an den Rand der Gesellschaft gedrängte Minderheit einzusetzen. Sie gründen die Vereinigung „Lesben und Schwule für die Bergarbeiter“ und beginnen auf der Straße Geld zu sammeln, das sie den Arbeitern zukommen lassen möchten. Doch die Gewerkschafter möchten nichts mit ihnen zu tun haben; in der britischen Gesellschaft dominiert Homophobie. Davon lässt sich die Gruppe nicht entmutigen, und nach vielen Telefonaten stößt sie auf die kleine walisische Gemeinde Onllwyn, die gewillt ist, sich mit den Aktivisten zu treffen. Vor Ort wird rasch deutlich, dass auch hier die Vorurteile tief verankert sind.
Bei einer gemeinsamen Feier kommt es jedoch zu einer Annäherung, als der sympathische, schwule Jonathan eine Tanzeinlage liefert, die die Frauen begeistert – was die Männer wiederum erstaunt. Als eine Journalistin aus dem Dorf einen negativen Artikel schreibt, scheint das Projekt gescheitert. Aktivisten und Bergarbeiter sammeln noch einmal ihre letzten Kräfte und nutzen die gegnerischen Stimmen für sich selbst – auf eine Weise, mit der niemand gerechnet hat …
Laufzeit: 115 Minuten
Genre: Drama, USA, GB, F 2014
Regie: Matthew Warchus
FSK: 6
Schauspieler:
Joe Cooper – George MacKay
Mark Ashton – Ben Schnetzer
Hefina – Imelda Staunton
Cliff – Bill Nighy
Gethin Roberts – Andrew Scott
Dai – Paddy Considine
Film:
Verfügbar: Vom 03/11/2022 bis 09/11/2022
